Initiative
"Landschaft 2035"
Die Initiative Landschaft 2035 ist hervorgegangen aus der Beteiligung der Heidelberger Bürger am Stadtentwicklungskonzepts 2035. Letzteres wurde 2025 vom Stadtrat beschlossen. Die Initiative Landschaft 2035 setzt sich nun für die Umsetzung der Ziele von STEK2035 ein, und zwar speziell von Cluster 2 "Freiraum Nutzung + Freiraum Schutz" 2.2, 2.5 und 2.6.


Aus Stadtentwicklungskonzept 2035, S. 18
Freiraum Nutzung und Freiraum Schutz müssen stets miteinander austariert werden. Das ist aber nicht allein die Aufgabe der Verwaltung, sondern die Zivilgesellschaft sollte daran beteiligt werden.
Für die Bedürfnisse von Naturschutz und Naturerlebnis lässt sich fast immer eine Win-Win Lösung finden, wenn man nur will. Aber oft wird einseitig für das eine und gegen das andere Stellung bezogen.
Im Konzert der Umweltinitiativen steht die Initiative Landschaft 2035 auf Seiten der menschlichen Nutzer, die in der Natur eine Quelle für ihre psychische und körperliche Gesundheit suchen. Methodisch richtet sich die Aufmerksamkeit der Initiative auf sog. "Psychotope", das sind Orte, die eine besondere psychische Wirkung beim Besucher auslösen und deren Vorhandensein oder Nichtvorhandensein die Lebensqualität einer Region wesentlich beeinflussen. Biotope sind fast immer Psychotope, aber nicht die einzigen.
Über abstrakte Ziele herrscht oft Einmütigkeit. Bei konkreten Vorhaben wird es schnell kontrovers. Wenn aber den Zielen keine konkreten Maßnahmen folgen, braucht es kein Entwicklungskonzept. Die Initiative konzentriert sich daher auf einzelne konkrete Projekte, die allerdings auf einem durchdachten System beruhen (siehe Top-Ten) .
Wenn Sie Lust und Zeit haben, in der Initiative mitzuarbeiten, kontaktieren Sie uns bitte.
Über den Initiator
Prof. Dr. Peter Hellwig ist Gründer und emeritierter Professor des Instituts für Computerlinguistik der Universität Heidelberg. Er war Sprecher des Arbeitskreises "Sport und Natur" im Sportkreis Heidelberg e.V. und fünf Jahre lang nicht-gemeinderätlich beratendes Mitglied im Sportausschuss. Als Vorstand der Kurpfälzer Gleitschirmflieger Heidelberg e.V. war er beteiligt an der Schaffung der Wiese auf dem Königstuhl als Aussichtsplatz, Gleitschirmstartplatz und Biotop. Er hat in Zusammenarbeit mit dem Forstamt die 850 Wegweiser- und Gedenksteine im Stadtwald kartiert, dokumentiert und ihre Daten in den städtischen Computer eingegeben. Er organisiert die ehrenamtliche Restaurierung der Steine, an der im Laufe der Jahre über 150 Bürger der Stadt teilgenommen haben.